Schreibrausch

Warendorfer Autorengruppe

Schlagwort-Archiv: Autor

Auf der Suche nach Klaus

Was so alles aus einer spontanen Idee werden kann….

Wer die Kommentare zu dem Artikel „Schon 3254 Besucher“ verfolgt hat, kennt Tanja Czichons neuestes Werk vielleicht schon. Im Laufe der Diskussion kamen wir irgendwie auf Klaus, den wir seit langem in unserer Autorengruppe vermissen. Spontan schlug ich vor, einen Text über den „verschollenen Schreibrausch-Autor“ zu schreiben. Lest selbst, was Tanja Czichon  dazu meint :-) Die Geschichte ist so toll, dass ich sie jetzt bei den Leseproben untergebracht habe.

Bitte hier klicken

PS. Unter dem Kommentarfenster gibt es eine Funktion, mit der Ihr auch die Kommentare abonnieren könnt. Nach Eurer entsprechenden Bestätigungsmail erhaltet Ihr automatisch eine Nachricht, wenn ein neuer Kommentar im Blog geschrieben wurde.

Leseproben neu geordnet

Auf Anregung unserer Leser haben wir,  Hanne und ich, die Leseproben neu geordnet. Jetzt findet Ihr alle Titel unserer bisherigen Geschichten direkt unter dem Menüpunkt „Leseproben“ aufgelistet.

Oder über den hier gesetzten link:

zu LESEPROBEN

Außerdem könnt Ihr unter dem jeweiligen Namen unter dem Menüpunkt „Autoren“ zu den Geschichten navigieren.

Nur Mut!

Ich bin fest davon überzeugt, dass es eine ganze Menge Leute gibt, die schreiben. Erst mal für sich, ins Tagebuch oder in eine Kladde. Oder in einen persönlichen Ordner auf dem PC. Heimlich, im stillen Kämmerlein. Ja, so fängt wohl jeder mal an. Jeder Schriftsteller, Autor, Literat, Dichter oder wie auch immer sie genannt werden. Ich habe irgendwo gelesen, dass es mehr als 300 verschiedene Bezeichnungen für Leute, die schreiben, gibt. Die Internetseite habe ich leider nicht mehr parat. Macht nichts, vielleicht bekommen wir hier eine Liste zusammen…

Zurück zu den Unsichtbaren, denen, die sich noch verstecken. Haben sie Angst vor der eigenen Courage, Hemmungen, sich anderen Personen zu offenbaren, Furcht sich gar ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen und das eigene Werk zu präsentieren?  Offensichtlich, denn meine Erfahrung lehrt mich, dass gerade die, die mit den eigenen Worten ringen, besonders lichtscheu sind. Warum eigentlich?

Nur Mut! Ihr Sprachsuchenden, Wortkünstler und Weltenschöpfer. Ihr seid nicht allein. Wir sind viele. Unzählige, die schreiben.

Geschichten, die das Leben, das wir alle kennen, jeden Tag erzählt. Eigentlich gar nicht schwierig, eine Idee für einen Text zu finden, oder? Manchmal ist es eine Meldung in der Zeitung, ein anderes Mal eine Unterhaltung. Eine Begegnung auf der Straße, die zum Nachdenken anregt oder der neueste Klatsch und Tratsch. Ja, besonders der eignet sich für eine Erzählung die noch nicht einmal wahr sein muss.

Ach, wie ist es herrlich, sich etwas ausdenken zu können und dabei einfach auf Charaktere zurückgreifen zu können, die im Kreise der Familie so berühmt-berüchtigt sind. Auch Freunde und Bekannte eignen sich hervorragend als Modell für Helden oder Fieslinge. Ein anderer Name, die Haartracht von dem einen, die Augen von einem anderen, hier noch eine markante Eigenschaft geklaut, dort eine Marotte abgeguckt. Ein bischen verfremden, vermischen und schon nimmt ein neues literarisches Wesen Gestalt an!

Welch Lust diesen Protagonisten durch haarsträubende Abenteuer zu jagen. Den Gegenspieler so richtig die Sau rauslassen zu können. Dinge, in der selbst erdachten Prosa zu tun, die absolut verboten sind. Hach! Ob Kurzgeschichte oder Roman, die Seiten füllen sich. Ein Wort gibt das andere und dann ist der erste Text fertig. Hurra!

Und wie geht es weiter? Ablage P wie Papierkorb? Alles für die Schublade? Ehrlich? Wollt Ihr mir ernsthaft erzählen, dass Ihr das alles nur für Euch selbst tut und nie – nie, nie und nimmer eine andere Meinung zu Eurem Werk hören wollt? Dass Ihr zufrieden mit dem Status Quo seid und Euer Schreiben nicht verbessern wollt? Niemals die Anerkennung und den Applaus für die unzähligen Stunden angestrengten Nachdenkens, Formulierens, Streichens und Neuschreibens ernten möchtet?

Lügner!

Also raus aus dem Mauseloch und rein ins literarische Leben! Nur Mut! Ihr seid besser als Ihr denkt. Nur Mut! Selbst Goethe oder Hemmingway haben ihre ersten Entwürfe xmal überarbeitet. Nur Mut! Ihr seid nicht allein. Wir sind viele und in der Gruppe macht alles doppelt so viel Spaß.

Wir sehen uns beim nächsten Schreibrausch-Seminar!