Schreibrausch

Warendorfer Autorengruppe

Kategorie-Archiv: Presse

Veranstaltungstipp: Top Ten der Leipziger Buchmesse bei Ebbeke

Wer sich für aktuelle Neuerscheinungen auf der Leipziger Buchmesse interessiert, dem möchte ich die heutige Veranstaltung „TOP TEN Frühjahr 2012“ in der Buchhandlung Ebbeke empfehlen.

Die Veranstaltung findet zum 19. Mal statt und bisher hat Buchhändler Reinhard Hesse ein sehr gutes Gespür für bekannte und unbekannte Autoren abseits der Bestsellerlisten bewiesen. Es werden insgesamt zehn Titel aus allen Genres vom Krimi, historischem Roman bis zum Gesellschaftsroman und unterhaltsamer Ferienlektüre vorgestellt. Dabei wird Schauspieler Andreas Fiebig aus fünf Büchern vorlesen. (Wer wissen will, wie ein Profi liest, kann sich viel abgucken und abhören). In der Pause gibt es Gelegenheit sich bei einem Glas Wein auszutauschen.

Montag, 19.03.2012, 19.30 Uhr, Buchhandlung Ebbeke, Freckenhorster Str. 94, Warendorf. Eintritt 7 Euro.

Ich werde für die Westfälischen Nachrichten berichten. Vielleicht sehen wir uns ja…

 

Anbei meine Presseberichte von den vorherigen „Top-Ten“ Veranstaltungen. (wird vervollständigt) Die bisherigen Listen der empfohlenen Bücher findet Ihr auf www.ebbeke.de.

WN 30.03.12  „Leipziger Top Ten: Ein Koffer voller Leben“

WN 03.11.09 „Frankfurter Top Ten: In zweieinhalb Stunden um die Welt“

 

 

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Der Frühling ist da!

Der Frühling ist da!

Das Foto habe ich gestern nachmittag in meinem Garten geschossen…

Hmmmm Schokolade!

Lang ersehnt und endlich online!

Sie hat es schon mehrfach vorgetragen und jedes Mal ihr Publikum verzückt.

Tanja Czichon liest bei "Bühne frei". Foto WN/Axel Engels

Einmalig und überaus sinnlich ist das Gedicht von Tanja Czichon:

SCHOKOLADE

Wer sich erneut in diese köstliche Stimmung versetzen möchte, bitte hier klicken :-)

Hmmmmm!

Bühne frei! Noch Akteure gesucht

Von Susanne Müller

Im November letzten Jahres ging ein neuer Stern am Everswinkeler Kulturhimmel auf: Der Kulturkreis Everswinkel präsentierte im Gasthof Diepenbrock erstmalig seine neue Veranstaltungsreihe „Bühne frei!“ Die Premiere war ein voller Erfolg, auch die Neuauflage im Januar bot den Gästen im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal ein buntes Spektrum an großer Kleinkunst. Ach ja, für das Publikum ist nicht nur beste Unterhaltung garantiert, es kostet auch nichts. Eintritt frei!

Lesen Sie auch dazu  „Bühne frei für Tanja Czichon“

Im März ist es wieder so weit: Alle Menschen zwischen 8 und 88, vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, sind eingeladen, sich einem wohlwollenden Publikum zu präsentieren. Jede Darstellungsform ist willkommen, ob Kabarett oder Comedy, Musikalisches oder Literarisches, ob Jonglage oder Zauberei, ob Akrobatik oder Tanz – je unterschiedlicher und bunter das Angebot, desto unterhaltsamer ist die Show für die Zuschauer.
Nach jeweils 10 bis 15 Minuten wechseln die Akteure, es sind zwei Pausen vorgesehen. Eine Ton- und Lichtanlage steht zur Verfügung, auch ein Klavier ist vorhanden. Beste Voraussetzungen also, Mut zu fassen – Erprobtes vorzuführen oder Neues auszuprobieren.

Wer sich für die nächsten Termine am 8. März und am 3. Mai, Beginn jeweils um 19:30 Uhr, anmelden möchte, schreibt bitte an: kkebuehnefrei@aol.de oder nimmt Kontakt mit Susanne Müller auf (0172/5332880).

Alle Informationen im Internet unter www.kulturkreis-everswinkel.de

Leonard Brings liest beim Kulturabend

Es stand in der Zeitung:

„Nach diesem gelungenen musikalischen Einstieg gab es das erste literarische Highlight des Abends, dargeboten von Leonard Brings, der das Publikum mit seiner selbst geschriebenen Kurzgeschichte in die Welt der Drachen mitnahm“, schreibt Wiebke Niemeyer in der Samstagsausgabe der Westfälischen Nachrichten. Mehr zum Kulturabend im Gymnasium Laurentianum der Jahrgangsstufe 13 findet ihr unter

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Warendorf/Kulturabend-der-Lau-Abiturientia-Eine-ungLAUbliche-Reise

„Bühne frei!“ für Tanja Czichon

Sie hat allen Mut zusammen genommen und sich ganz allein auf die Bühne gestellt: Bei der neuen Veranstaltungsreihe „Bühne frei!“ des Everswinkler Kulturkreises am 24. November 2011 in der Gasttstätte Diepenbrock gehörte die Freckenhorster Schreibrausch-Autorin Tanja Czichon zum Ensemble der die Premiere gestalteten Künstler!

Tanja Czichon liest bei "Bühne frei". Foto WN/Axel Engels

Pressestimme Westfälische Nachrichten 26.11.11 „Großes auf kleiner Bühne“
„Danach lauschte man gebannt den Rezitationen von Tanja Czichon. Ihre lyrischen Verse zeigten ein ganz intensives Sprachverständnis, mit ihrem „Schokolade“ ließ man sich amüsant unterhalten, ihr „Mein Kampf (beim Joggen)“ offenbarte einen tiefen Einblick in ihr Denken und Fühlen.“ mehr lesen

Ihre vier Gedichte kamen super an, ich wäre gerne dabeigewesen, konnte leider wegen eines beruflichen Termins nicht im Publikum sitzen. Beim nächsten Mal bin ich dabei, versprochen. Ich gratuliere zum tollen Erfolg :-)) Weiter so!

NANOWRIMO 2011: 50.000 Wörter in 30 Tagen geschrieben

Warendorf. „38000 Wörter habe ich darauf hin geschrieben meine dritte Hauptfigur einzuführen, und jetzt hatte die keine Lust irgend etwas zu machen,“ ärgerte sich Lionera am Montagabend im Warendorfer „Markt 17“. Nur noch drei Tage verblieben bis zum 30. November, dem Ende des internationalen Schreibwettbewerb „National Novel Writing Month“ (nanowrimo), in dem es darum geht, einen Roman, also 50000 Wörter, in 30 Tagen zu schreiben. Aus lauter Frust habe sie, so klagte Christina Böhme (Münster) ihren Mitstreiterinnen Birgit Fabich (Füchtdorf) „Geschichten“, Dagmar Kolb (Warendorf) „Wartharpa“, und „Sunnyinthesnow“ (Everswinkel), zwei Tage gar nicht geschrieben, bis sich ihre Heldin dazu bequemte zu agieren. „Nun ist mindestens 40 Jahre älter als ich dachte, hat einen Namen, den keiner aussprechen kann und will unbedingt Undercover-Agentin sein.“
Charaktere, die machen, was sie wollen, unvermutete Ereignisse, die die ganze literarische Handlung über den Haufen werfen und äußerliche Anforderungen, die die Schreibenden an ihrer Lieblingsbeschäftigung hindern, mit diesen schriftstellerischen Problemen schlagen sich die drei Vorjahressiegerinnen und Neuling „Sunnyinthesnow“, die lieber anonym bleiben möchte, im November herum. „Wenn meine Eltern wüssten, dass ich hier mitmache, gäbe es Ärger,“ erzählte die Schülerin, die sich jeden Montagabend in der Warendorfer Gaststätte austauschte. „Nano kann man nicht erklären,“ war sich das Quartett einig. „Es polarisiert, denn es gibt nichts zu gewinnen. Entweder man macht es oder versteht es nicht.“ Trotz des müden Belächelns, mit dem Familien, Freunde oder Bekannte oftmals reagierten, lassen sich die weltweit mehr als 150 000 Teilnehmer, davon 5653 in Deutschland, nicht beirren: Spaß am Schreiben und der lebhafte Austausch bei realen Treffen und im weltweiten Netz stehen im Vordergrund. „Das Gefühl sich einer Idee zu verschreiben, durchzuhalten und am Ende die „50k“ geknackt zu haben, ist unbeschreiblich.“
Ein Hufeisen, spielt „Sunnyinthesnows“ Roman um eine Reiterin eines geflügelten Pferdes eine entscheidende Rolle, ein Siegel bei Böhme und bei Fabich ein Golfball. „Was wäre, wenn dieser ein Eigenleben entwickelt, sich vergrößert und jemand durch die Hülle tritt, um woanders aufzutauchen oder zu verschwinden,“erklärte Fabich ihre Grundidee. Einen wichtigen Bestandteil ihres jeweiligen Romans symbolisierten die vier mit den mitgebrachten Gegenständen. „Das freundliche Servicepersonal im Markt 17 hat für das Foto gleich etwas Ketchup spendiert,“ lobte Kolb schmunzelnd und tauchte die Spitze des mitgebrachten Messers in die rote Flüssigkeit. Ein Mord in Warendorf ist das Thema des Romans, doch in diesem Jahr ist die Autorin weit im Rückstand. „Ich werde es nicht schaffen,“ so Kolb, die ihren Mitschreiberinnen die Daumen drückte. Am Donnerstag, 1. Dezember leuchtete ein lila Gewinnerzeichen über den Namen „Lionera“ und „Sunnyinthesnow“, die in einem rasanten Endspurt die 50.000 Wörter in 30 Tagen erreichten. Weltweit fabrizierten alle nanowrimos 3.073.723.493 (drei Milliarden dreiundsiebzig Millionen siebenhundertdreiundzwanzigtausend und vierhundertdreiundneunzig)
Wörter.

„Wir machen weiter,“ erklärte die Organisatorin der Münsterländer Gruppe, die sich ab Dezember einmal monatlich zum Überarbeiten ihrer Romane zusammensetzen wird. Das nächste nanowrimo-Schreibtreffen findet am Montag, 12.Dezember 18.30 Uhr im Markt 17 in Warendorf statt. Die Teilnahme ist kostenlos, jeder, der an einem Roman schreibt, kann mitmachen.

50.000 Wörter in 30 Tagen

Münsterländer Autorengruppe sucht Mitschreiber beim weltweiten National Novel Writing Month (nanowrimo)

Wollten Sie schon immer einen Roman schreiben? Dann tun Sie es doch!Gelegenheit dazu bietet der kostenlose weltweite Schreibwettbewerb National Novel Writing Month (nanowrimo), der Dienstagnacht 1. November  Punkt Mitternacht startet. 50.000 Worte in 30 Tagen heißt die Herausforderung, der sich die münsterländer Autoren Christina Böhme (Münster), Birgit Fabich (Füchtorf) und Dagmar Kolb (Warendorf) wieder stellen. Schon 2010 knackte das Trio jeweils die angepeilte Marke und durfte sich stolz aus dem Internet das Gewinnerzertifikat herunter laden. Die münsterländer „wrimos“ treffen sich virtuell im deutschen Forum (siehe blogroll)

Treffen im realen Leben, um gemeinsam zu schreiben und sich persönlich auszutauschen, so genannte „write-ins“ können kurzfristig organisiert werden. Ein Roman in einem Monat? Ist das zu überhaupt zu schaffen? Natürlich geht es bei dem 1999 spontan von Chris Baty (USA) mit 20 Teilnehmern ins Leben gerufenen Schreibwettbewerb nicht um ein druckreifes Manuskript. Vielmehr soll der Spaß am Schreiben geweckt und gefördert werden. „Wenn man auf Quantität statt auf Qualität hin schreibt, erhält man zum Schluss beides,“ so der Initiator. Mehr als 170.000 Teilnehmer werden 2011 erwartet. Selbst wer die Schallmauer nicht durchbricht, kann stolz sein. Denn aus der Idee für ein Buch ist zumindest der erste Entwurf geworden. Überarbeitet wird ab dem 1.Dezember.
Bis Mitternacht am 30. November haben die Teilnehmer Zeit die geforderte Wortzahl zu erreichen  (entspricht etwa 175 Seiten), ihre Texte auf der NaNoWriMo-Webseite der Non-Profit Organisation „Office of Letters and Light“ hochzuladen, dort mittels eines automatischen Programmes zählen und für gültig erklären zu lassen.
Gewinnen können die Romanschreiber nichts. Es gibt keine Bewertungsrichter, keine Preise und alle Manuskripte werden nicht gelesen, sondern gelöscht. Warum macht dann überhaupt jemand mit?
Schon Wochen vorher tauschen  sich bundesweit Wiederholungstäter und so genannte „Newbies“ im deutschen NaNoWriMo-Forum http://www.nanowrimo.org/en/regions/europe-germany#regional_forum aus. Vorstellungsrunde, Schreibvorbereitung,  Organisation von Schreibtreffen.  Hier kommt die Community virtuell zusammen, wird der Geist des „National Novel Writing Month“ spürbar lebendig. Wann ist denn endlich November?
Vorbereitungen sind erlaubt. Ob Krimi, Science Fiktion, Horror, Liebesromanze oder Fantasy, es wird „geplottet“, bis der Kopf raucht. Helden, Opfer, Feinde, und Nebendarsteller nehmen in Stichpunkten Gestalt an, bevölkern fantastische Welten. Entfesselte Kräfte, bedrohte Völker oder unglaubliche Entdeckungsreisen, jeder „wrimo“ wird mit seinen Geschöpfen lieben , hassen, kämpfen und leiden. Schlaflose Novembernächte stehen an, gestohlene Stunden am Tage und vernachlässigte Familien und Freunde.
Wer in die National Novel Writing Month Achterbahn der Emotionen einsteigt, handelt auf eigene Gefahr. Nervenkitzel,  Schreikrämpfe und Hochgefühle. Suchtfaktor garantiert.
Euphorische Romananfänge bleiben erfahrungsgemäß in hoffnungslosen Verstrickungen hängen, wechseln sich mit traumhaften Passagen ab. Weiter, nur weiter, heißt die Devise. Tippfehler ignorieren, bloß keine Korrekturen, über logische Anschlüsse wird später nachgedacht. Die Zeit rennt.  Wieder macht sich ein Charakter selbstständig, taucht wie aus dem Nichts eine Figur auf. Wohin führt diese Geschichte? Zeitweilige Schreibblockaden lösen bodenlose Verzweiflung aus und werden sogleich aufgefangen von kollektiven Motivationshilfen: Durchhalten! Schreiben, schreiben, schreiben. 50.000 Wörter in 30 Tagen sind das Ziel. Wahnsinn.
Wie es mir dabei geht, könnt Ihr in meinem blog verfolgen

http://www.wortbildidee.wordpress.com (siehe blogroll)

Mehr als 45 Gäste bei unserer ersten Lesung

Damit hatte selbst ich nicht gerechnet. Die Bücherei war am Mittwochabend richtig voll. Mehr als 45 Gäste kamen zu unserer ersten öffentlichen Lesung! Die Stimmung war klasse und das Publikum hat gern für Leonard ein Geburtstagsständchen gesungen. Ich bin schon gespannt auf die Fotos, die Leonards Mutter freundlicherweise gemacht hat.

Beate und Maria hatten alles wunderbar geschmückt und die „Wörterbar“ vorbereitet. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle. Die Stühle wurden schnell von uns aufgestellt. Und dann ging es los. Ich muss zugeben, ich war ganz schön nervös, die Moderation zu übernehmen, meine eigene und Anitas Geschichte zu lesen. Aber an diesem Abend lief alles richtig rund. Die Autorengruppe Schreibrausch hat eine erstklassige Literaturveranstaltung abgeliefert! Da können wir alle stolz drauf sein. Alle haben ihre Geschichte perfekt vorgelesen und sich an diesem Abend selbst übertroffen.:-))) Danke!

Das Publikum war fasziniert, amüsiert und sehr aufmerksam. Schon nach der erfolgreichen Veranstaltung gab es sehr viel positives Feedback und heute morgen hat mich noch eine Bekannte angesprochen, die auch gerne zur Lesung gekommen wäre, aber leider verhindert war. In der Glocke gibt es heute einen Bericht, die Westfälischen Nachrichten werden morgen einen Artikerl über uns veröffentlichen.

Mehr zur Lesung in den nächsten Tagen