Schreibrausch

Warendorfer Autorengruppe

Autorencafe vorübergehend geschlossen

Liegt es am Frühling? An anderen Verpflichtungen? Oder ist das Interesse grundsätzlich nicht vorhanden? Nachdem zu den zwei letzten Autorencafés in Warendorf niemand (!) und jetzt am Sonntag in Freckenhorst nur Hanne und Marianne erscheinen sind (lieben Dank dafür, dass Ihr da wart :-))), wird das Autorencafé vorübergehend geschlossen!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen, die gekommen sind, insbesondere Anita, Hanne und Leo haben dem Autorencafé die Treue gehalten und es bereichert, danken!!!!

Ich bin zugegebenermaßen enttäuscht, dass sich trotz des guten Anfangs im letzten Jahr keine größere Gruppe gefunden hat, die sich regelmäßig einfindet. Offensichtlich stimmt das Konzept nicht, und oder das Bedürfnis sich über das Schreiben auszutauschen ist schlichtweg nicht existent. Möglicherweise ist das Angebot zu unverbindlich: kein Eintritt, keine Anmeldung, da kann man ja jederzeit seine Absicht hinzugehen, kurzfristig ändern…je nach Wetterlage…Ich bin im Moment überfragt, woran es liegt. Vielleicht habt Ihr eine Idee?

So macht es jedenfalls keinen Spaß und der Aufwand ist nicht mehr zu rechtfertigen. Daher muss ich nun die Konsequenzen ziehen, was ich sehr bedauere. Eigentlich möchte ich die Idee des Autorencafés nicht gänzlich aufgeben, aber wenn keiner kommt …

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13 Antworten zu “Autorencafe vorübergehend geschlossen

  1. TC 27. März 2012 um 00:37

    Liebe Dagmar, deine Enttäuschung ist verständlich…im Grunde ist die Idee des Autorencafes aber eine sehr gute und lohnenswerte Idee, bedenke aber, der Sonntag ist vielen heilig. Immer, wenn ich vom Autorencafe hörte, hatte ich auch Lust zu kommen. Der ungezwungene Austausch und die Möglichkeit unter Gleichgesinnten ein paar schöne Stunden zu verbringen scheint doch wirklich verführerisch. Um so trauriger, daß es sich anscheinend (vom Aufwand her) für dich nicht rentiert hat. Leider haben aber gerade Familien am Sonntag ( wenn man wie ich am Samstag auch arbeitet) die einzige Möglichkeit für gemeinsame Unternehmungen. Oder einfach faulenzen und die Seele baumeln lassen- dafür ist der Sonntag wie gemacht. Ergo liegt es meine Meinung nach nicht am falschen Konzept (dein Kuchen- eine tolle Idee), sondern eher am Tag. Natürlich nur aus meiner Sicht, denn ich persönlich bin traurig, daß ich nicht einmal die Gelegenheit hatte dabei zu sein. Hätte gerne auch Kuchen beigesteuert und bestimmt auch das ein oder andere Gedicht oder spontane Geschichte zum Besten gegeben. Ohne Kinder wäre ich sogar am Sonntag gekommen! Vielleicht wäre ein 4-wöchiger Rythmus gut, oder ein anderer Tag? Wie gesagt, das Bedürfnis sich auszutauschen ist da, allein die Zeit fehlt. Denn das Schreiben ist für die Meisten von uns in erster Linie ein Hobby. Gib nicht auf, wir zählen auf dich. Und wenn du irgendwann nochmal das Autorencafe für uns Mini-Autoren öffnen möchtest- ich komme und bringe Kuchen mit! Denn Enthusiasmus ist das schönste Wort der Welt!

  2. Jessica Mützky 27. März 2012 um 08:10

    Liebe Dagmar! Das ist wirklich sehr schade und ich kann Deine Enttäuschung sehr gut verstehen. Ich für meinen Teil kann nie an dem letzten Sonntag im Monat. Sonst wäre ich sicher schon dagewesen. Ich finde auch die Uhrzeit nicht so günstig, denn am Sonntag nachmittag ist ja oft der einzige Tag, an dem man mal etwas mit der Familie machen kann. Ich würde versuchen, es öfter zu machen, z.B. 14tägig (Aufschrei?) und dafür abends. Dann kommt vielleicht schneller etwas ins Rollen. Vielleicht braucht es auch immer eine spezielle Ankündigung, so dass derjenige, der als Programmpunkt liest, schon mal Zuhörer mitbringt. Das sind meine Ideen dazu. Nur Mut! Liebe Grüße , Jessica

  3. Jessica Mützky 27. März 2012 um 08:13

    Ich denke, das Wochenende allgemein ist ungünstig. Wie wäre es mit einem Donnerstag abend alle 14 Tage?

  4. wartharpa 27. März 2012 um 12:36

    Vielen lieben Dank für die aufmunternden Worte :-)) Es beruhigt mich, dass das Interesse am zwanglosen Austausch doch da ist, da hat mich meine Intiution nicht getäuscht. Eure Argumentation gegen den Sonntag, bzw. Samstag ist nachvollziehbar. Offensichtlich trägt dieser ungünstige Termin einen Teil dazu bei, dass so wenige kommen. Gut zu wissen.

    Das Autorencafé während der Woche abends zu veranstalten, wäre folglich eine Möglichkeit. Da sich bei mir beruflich demnächst einiges ändern wird, muss ich erst sehen, wie diese Option einzubinden wäre, denn ich werde auch abends arbeiten. Meine Tätigkeit für die Westfälischen Nachrichten füllt zumeist die Abende und Wochenenden. Bisher habe ich für das Autorencafé einige Pressejobs sausen lassen, also kein Geld verdient. Ihr seht, so einfach ist es nicht. Abgesehen davon müsste als erstes geklärt werden, ob die Bücherei und der Creative Treffpunkt abends zur Verfügung stehen. So weit so gut.

    Dennoch, ich glaube nicht, dass nur der Zeitpunkt allein entscheidend ist. Zwar ist das Angebot extrem niedrig schwellig, gleichzeitig jedoch auch sehr unverbindlich. Es scheint heutzutage eine gesellschaftlich weit verbreitete Unsitte zu sein, sich möglichst nicht auf etwas festlegen zu wollen. Sicher gibt es unzählige Angebote die Freizeit zu gestalten, da wird es neben familiären Verpflichtungen schwierig, und man möchte sich ja auch ausprobieren. Dafür habe ich Verständnis.

    Ich habe jedoch wenig Lust meine Zeit wieder so intensiv in ein Projekt zu stecken, was so wenig Resonanz erfährt und so unkalkulierbar ist. Da muss es noch eine andere Lösung geben…. Ich denke, dass das Konzept optimiert werden sollte, damit zumindest ein Minimum an Planbarkeit und Verlässlichkeit vorhanden ist. Es gehen schon viele Stunden meiner Freizeit ehrenamtlich für das Blog drauf. Das mache ich gerne (!) und werde es auf jeden Fall weiter pflegen. Das Blog hat neben den Seminaren, der Montagskurs wird wohl mangels Interessenten erst mal nicht direkt weiter gehen, Priorität. Die Mittwochsgruppe läuft zum Glück weiter. Freue mich jede Woche darauf. :-))

    Aber es ist völlig unmöglich, einen 14-tägigen Rhythmus für das Autorencafé einzuführen. Es war nie meine Absicht, so etwas wie einen Jour Fixe für Literatur aufzubauen. Es wird definitv keine Programmpunkte geben, denn diese würden eine weitere aufwändige Organisation erfordern. Dazu bin ich nicht bereit, kann ich mir aus beruflichen und finanziellen Gründen auch nicht leisten.

    Bisheriges Fazit: Wenn das Autorencafé wieder eröffnet werden sollte, würde es wie bisher ein offener Treff sein, dessen jeweiliger Ablauf von denen gestaltet würde, die kommen. Ob ein Text vorgelesen würde, hinge also davon ab, ob jemand einen mitbringt und vortragen möchte…
    Das Autorencafé würde einmal im Monat an einem Abend in der Woche statt finden.
    Wie eine bessere Verbindlichkeit erreicht werden kann, ist offen…

  5. wartharpa 28. März 2012 um 13:48

    Hat es Euch jetzt die Sprache verschlagen oder warum ist es plötzlich so ruhig hier?

  6. ssoer 29. März 2012 um 12:56

    Ich kann mich eigentlich nur anschließen.
    1. Die Idee des Autorencafés finde ich klasse.
    2. Sonntags ist (wie leider an vielen anderen Tagen auch) schlecht bei mir.

    Auch wenn ich also nie da war, und folglich auch null Ahnung habe, versuche ich mal meinen Senf dazu abzugeben, ohne jemandem auf den Schlips zu treten.
    Meiner Meinung nach gestaltet sich die konzeptionelle Problematik wie folgt. Das Autorencafé geriert sich als offen und unverbindlich, ist aber in Wirklichkeit nicht so gemacht (Stichwort Jour fixe, der es ja ist). Es ist gebunden an den Schreibrausch (bzw. in Personalunion dich Dagmar), der (bzw. die) zum Autorencafé einlädt. Damit sind Erwartungen verbunden, die du aber aus absolut gutem Grund nicht erfüllen kannst und möchtest, wie zum Beispiel ein Programm bzw. eine weiterreichende Organisation, denn das ginge eigentlich an der Idee vorbei nicht organisiert zu sein, womit wir wieder am Anfang wären.

    Ich glaube die einzige Lösung ist, das Autorencafé nicht mehr zu organisieren wie bisher, es vom Schreibrausch zu lösen (und damit ja auch dich Dagmar aus der Verantwortung zu ziehen) und zu einem ungebundenen Treffen zu machen.
    Der erste Schritt wäre also zu fragen, wer hat wann Lust und Zeit. Wobei jede Zeit grundsätzlich in Ordnung ist, wenn sich einfach genügend Leute finden.
    Dann guckt man, wo man das machen kann, und wenn es im Stile guter (oder vielleicht auch weniger guter) alter Stammtische in irgendeiner Kneipe wäre. Im Endeffekt geht’s eh nur, wenn Leute kommen, der Ort ist, finde ich, absolut nebensächlich.
    Darüber hinaus sollte sich die Stoßrichtung ändern. Bisher war, so zumindest mein Gefühl als Außenstehender, alles sehr auf Öffentlichkeit bedacht, die zweifellos gut, wichtig und an sich ja auch erwünscht ist. Aber das, worum es wirklich geht, nämlich Autoren, die sich zum Kaffee treffen, ging da unter.

    Um es kurzzumachen, mein „Rettungsvorschlag“ für das Autorencafé: Wir gehen einfach mal zusammen Kaffee trinken, irgendwann, demnächst, so unter Freunden, vielleicht sogar bei Freunden, im Garten oder in einem schönen Café und haben einfach einen schönen Nachmittag zusammen, ohne Schreibrauschzwang ;) und wenn wir dann Bock haben, treffen wir uns halt irgendwann nochmal und so weiter. Wenn’s so nicht läuft, läuft’s anders auch nicht.

    • wartharpa 29. März 2012 um 15:27

      Hallo,
      vielen Dank für Deine interessanten Überlegungen. Schön, dass auch Du die grundsätzliche Idee eines zwanglosen Treffens befürwortest. :-)))
      Bitte nimm Nachfolgendes als allgemeine Info und Aufforderung an! Ist nicht persönlich gemeint! :-)))

      Genau das war meine Absicht, als ich das Autorencafe eingeführt habe. Es sollte offen für jeden sein und nicht an Schreibrausch gebunden. D.h. eine Teilnahme beim Autorencafe ist setzt keinen Seminarbesuch voraus! Unabhängig davon hatte ich mir einen Synergieeffekt davon versprochen, dass mein Name bereits durch meine Pressearbeit in Warendorf bekannt ist (die kenn ich, die schreibt gut) und gleichzeitig mögliche Interessanten auch für die Seminare gewonnen werden können. Ich denke, das ist legitim. Hat bei Leo jedenfalls funktioniert ;-))
      Es ist mir völlig schleierhaft, welche sonstigen Erwartungen ich geweckt haben soll, denn es kam während des ganzen Jahres nie eine Rückmeldung dazu. Warum ein Jour Fixe offener als das Autorencafe sein soll, habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Der Begriff kam erst jetzt in den Kommentaren auf…

      Natürlich gibt es eine Überschneidung, da es schließlich meine Person ist, die alles initiiert und organisiert. Um die Sache bekannt zu machen und genau dafür ist Öffentlichkeitsarbeit zwingend erforderlich, muss ein Adressat / Organisator für die Presse genannt werden. Zur Info: es ist von Anfang an eine Veranstalterkooperation von Beate Osthues (Bücherei Freckenhorst), Chris Dargel Klemann (Creativer Treffpunkt Warendorf) und mir gewesen. So wurde das Autorencafe in den Zeitungen vorgestellt. (Außerdem: Auf der Einganghsseite im Blog ist ein Bild von Beate und mir als Veranstalter für die Ankündigung der Schreibrausch Seminare zu sehen.)
      In den letzten Monaten war in den Ankündigungen meist nur Autorencafe für Autoren und Schreibinteressierte geöffnet, Ort und Zeit zu lesen, mein Name kam gar nicht vor. Die anderen beiden stellten Räumlicheiten und Getränke und Chris war teilweise während des Sonntagnachmittags anwesend. Ich denke nicht, dass es eine so enge Verknüpfung zu den Schreibrausch-Seminaren und meiner Person als Autorencafe-Organisatorin gab, wie Du annimmst. Das kann m.E. nicht der Grund für das geringe Interesse sein.

      Die organisatorische Verantwortung gebe ich gerne und sofort ab, wenn sich jemand anderes dazu bereit erklärt! Und da liegt meiner Meinung nach der „Casus knacktus „!!! Schon die Autorencafe Frage nach Kuchen mitbringen, blieb oft unbeantwortet. Für Anita, Leo, Hanne und Marianne war es selbstverständlich sich einzubringen. Noch einmal ein dickes Dankeschön :-)). Hätte ich beispielsweise eher gewusst, dass der Sonntag nicht optimal ist, hätte der Termin durchaus verlegt werden können…Wie ich schon sagte, ich bin allzu gerne bereit, etwas zu ändern und Verantwortung abzugeben.. Nur das braucht Personen, die sich verlässlich engagieren!!!!

      Klasse Idee ein offenes Treffen oder Stammtisch zu machen! Wann und wo? Wer kommt? Wer reserviert einen Tisch in einer Kneipe? Welche Kneipe? Welcher Tag? Wieviel Uhr? Soll das nur für die Leute aus dem Kurs nebst Anhang sein? Oder für Fremde?….wer kümmert sich darum?
      Wir haben bereits 2011 bei Anita und mir Grillabende als Mitbringparty (Getränke und Essen) veranstaltet, die total klasse waren. Ein gemeinsames Spargelessen vielleicht? Ein privater Rahmen würde mir besser als eine Kneipe gefallen. Wer von Euch, am besten mehrere, würden sich bereit erklären etwas auf die Beine zu stellen?
      Lasst uns Nägel mit Köpfen machen! Also: meldet Euch hier und jetzt im Blog!

  7. ssoer 30. März 2012 um 09:50

    Hi,
    ich würde gerne bei der Organisation einhaken. Genau da sehe ich, wie du das Problem, würde es aber anders lösen. Es ist ein wenig, wie in einem kleinen Verein. Es gibt verschiedene (in unserem Fall ja hauptsächlich einen) Posten, die besetzt werden müssen. Aber sind sie besetzt, kümmert sich niemand anders mehr drum. Ein Phänomen, das jede kleine derart organisierte Gruppe kennt. Wenn ich dich richtig verstehe, ist ja genau das, was du völlig zurecht kritisierst, neben der Tatsache, dass niemand kam, wobei die Gründe dafür wahrscheinlich individuell und vielfältig sind. Genau an dieser Stelle greift dann das Problem des fixen Termins. Aus meiner Sicht: Mal ist ein Leichtathletik Wettkampf, mal eine Übernachtung bei Freunden, Kinder kutschieren, ein Theaterbesuch, Kinotag, Waffelessen, Schwimmen, Knochenbrüche, Kletterwald oder Wandern. Andern wird’s ähnlich gehen. Terminlich kann das also nur individuell, relativ kurzfristig (vielleicht einen Monat im voraus) und von Mal zu Mal funktionieren. Dafür ist es eben ungebunden.
    Ich würde also vorschlagen, wir geben das Autorencafé auf (was offensichtlich durch Nichtbesuch bereits geschehen ist) und treffen uns als Autoren zum Kaffee (oder Bier oder Grillen oder Wein …). Völlig ungezwungen, einfach so. Sind ja Ferien, für manche zumindest.
    Einen Termin würde ich persönlich aber lieber nicht in aller Öffentlichkeit hier im Blog ausdiskutieren wollen, sondern von mir aus per Mail, oder aber besser noch, einfach beim nächsten Schreibrausch.
    In dem Sinne bis nächste Woche und ich freue mich auf einen netten Nachmittag / Abend, wann auch immer, wo auch immer, womit auch immer, mit euch.
    Oder?

    PS: Sollte sich dann, irgendwann vielleicht ein festerer Rhythmus einspielen, kann man darüber nachdenken, diese hoffentlich angenehmen und anregenden Treffen für „Auswärtige“ zu öffnen.
    PPS: :) Das heißt natürlich nicht, dass man nicht kurz und nicht allzu privat (also kurz und nicht allzu privat, für die Entwirrung der Lateiner unter uns :D), hier im Blog von den Treffen berichten könnte.

  8. wartharpa 30. März 2012 um 12:44

    Hi,
    ich gebe Dir Recht in der Annahme, dass wenn der „Posten“ des Initiators / Organisators besetzt ist, niemand weiteres sich um die Sachen kümmert. Aber muss unbedingt alles auf den Schultern eines Einzelnen lasten? Jeder von uns hat zahlreiche berufliche oder familiäre Verpflichtungen. Wäre es nicht besser, wenn zwei, drei Leute sich zusammen finden und beispielsweise für Juli nach der Lesung ein privates geselliges Zusammensein organisieren? Was nicht hieße, dass sich der Rest bequem zurück lehnen kann. Ich bin der Meinung, dass bei einer solchen Party jeder etwas (Salat, Getränk etc) mitbringen sollte. Das haben wir bisher so gehalten und es hat wunderbar funktioniert.
    Also machen wir ab sofort das Experiment: ich „trete zurück!“ Wer übernimmt die Initiative für ein solches Treffen? Meldet sich jemand spontan?
    Solche ganz privaten Treffen sollten, da stimme ich Dir zu, nicht über das Blog laufen. Die kann man per mail organisieren, denn ich möchte ebenfalls nicht unsere knappe Zeit bei den Seminarabenden damit belasten.

    Trotzdem ergeben sich Fragen, die die Öffentlichkeit betreffen. Die Intention des Autorencafés war, anderen Personen, die schreiben, einen Ort und Raum zu bieten, wo sie weitere Autoren kennen lernen und alle sich austauschen . Das ist die Grundidee, der Ihr hier auch begeistert zugestimmt habt! Es ist inzwischen klar, dass es das Autorencafé in der bisherigen Konzeption nicht mehr geben wird. Aber; machen wir nur ganz private unregelmäßige Treffen für die Leute, die im Kurs sind, ist selbst diese Grundidee gestorben! Das kann m.E. nicht das Ziel sein!

    Es geht eben nicht nur um den Austausch von Leuten, die sich sowieso schon jede Woche/14tägig im Kurs sehen. Das bleibt uns unabhängig von allem anderen sowieso überlassen. Versteht das richtig: ich habe gerne ganz locker und entspannt bei einem Grillen, Wein oder oder, privat mit Euch Spaß :-))
    Um neue Impulse zu bekommen, braucht es auf längere Sicht gesehen neue Teilnehmer. Zunächst unregelmäßige Treffen nur für uns zu machen, darauf warten, dass sich eine Regelmäßigkeit von alleine(?) einstellt und dann (wann?) „Auswärtige“ (wen?) dazu einladen, halte ich für unsinnig. Das funktioniert nicht!
    Wie willst Du weitere Schreibende erreichen, wenn Du sie nicht aus Deinem unmittelbaren persönlichem Umfeld schon kennst und ansprechen kannst? Du weißt nicht, wer sonst noch irgendwo in Warendorf und Umgebung still in seinem Kämmerlein Romane verfasst? Wie willst Du diese Personen ausfindig machen oder motivieren Kontakt aufzunehmen?
    Das geht nur über eine Öffentlichkeit. Mit einer regelmäßigen Anlaufstelle / einem Ansprechpartner, der sich kümmert! Es muss zunächst Interesse geweckt, Vertrauen geschaffen und dann eine Bindung aufgebaut werden. Völlig unverbindliche und alle paar Monate mal irgendwann Treffen sind kontraproduktiv.
    Wie wir erfahren haben, ist es selbst das über ein Jahr laufende Angebot des Autorencafés in der bisherigen Form nicht in einem ausreichendem Maße dazu gegeignet gewesen.
    Schlussfolgerung:
    1)Treffen im privaten Rahmen sind vom der Grundidee des Autorencafes zu trennen
    2) Es braucht die Initiative von einer anderen (außer mir) oder mehreren Personen, um privaten Treffen zu organisieren. Dies sollte über private mails geschehen.
    3) Die Grundidee des Autorencafe´s wird von Wenigen befürwortet. Die schweigende Mehrheit schweigt dazu. Die Frage nach einem künftigen und optimierten Konzept ist immer noch offen. Neue Ideen erforderlich.
    4) Die Hauptproblematik ist m.E. jedoch: Wem ist ein Autorencafe (in welcher Form auch immer) wichtig genug, um sich dafür zu engagieren und es zu besuchen??????

    • wartharpa 30. März 2012 um 20:16

      PS. Auch wenn ich es nicht immer extra dabei schreibe, meine Kommentare sind nicht auf Dich persönlich gemünzt :-)) IAlso bitte nicht falsch vesrstehen,wenn ich mal an „Du“ adressiere…ich freue mich sehr mit Dir zu diskutieren…

  9. Leo 1. April 2012 um 22:23

    Ich muss Dagmar beipflichten, dass ein privat organisiertes Treffen unter Schreibrausch-Autoren nicht im Geringsten der Idee des Autorencafés, zumindest in der Form in der ich es verstehe, entspricht. Denn meiner Auffassung nach geht es darum, jedem am Schreiben Interessierten offen und unverbindlich eine Möglichkeit zu bieten, Gleichgesinnte kennenzulernen. So war es zumindest bei mir; ich hatte am Abend davor in der Zeitung davon gelesen und bin einfach spontan vorbeigekommen; hätte es das nicht gegeben, wäre ich jetzt um einige tolle Autorenbekanntschaften und Schreiberfahrungen ärmer.
    Den Sonntag finde ich als Termin übrigens gar nicht mal so unglücklich gewählt, vielmehr ist es doch der Tag der Woche, an dem durchschnittlich die wenigsten Verpflichtungen auf einen warten. Wenn man wirklich kommen will, wird man sich den Tag doch einmal freischaufeln können.
    Die einzige andere Möglichkeit, die ich sehe, wäre, es immer an einem anderen Wochentag zu machen; nur so kriegt man wirklich jeden möglichen Interessenten unter einen Hut. Ich glaube aufgrund der bisherigen fehlenden Resonanz allerdings grundsätzlich nicht, dass es die Mühe wert ist – das ist sehr, sehr schade, aber vorerst würde ich dem Autorencafé seine Grabesruhe lassen.
    All ihr, die ihr kommen wollen würdet: Meldet euch! Lasst uns wissen, dass es euch gibt! Das alles war nur für euch!

    Die privaten Treffen sind, unabhängig davon, übrigens eine tolle Idee! Ich würde doch so gerne mal die Montagsleute kennenlernen.

  10. wartharpa 2. April 2012 um 09:52

    Vielen Dank für Deine Meinungsäußerung, Leo Du bringst es auf den Punkt :-)

    Zu Deinem Appell sich zu melden, fällt mir gerade eine potenzielle Variation für das Autorencafe ein:
    Wie wäre es, wenn die Teilnahme daran zu einem Privileg würde? Es müsste etwas Besonderes werden, dabei zu sein! Ein Zeichen der Wertschätzung und der Priorität! Das.hieße, es würde ein Termin nach der Lesung festgesetzt, an dem die Veranstaltung möglicherweise (!) statt finden könnte. So hätte jeder, auch mit Familie im voraus genügend Zeit zu planen. Wie Du schon schriebst: wenn es einem wichtig ist, dann kann man sich auch für ein, zwei oder drei Stunden freimachen.

    Zwingende Vorraussetzung für das Autorencafe wäre: es müssten sich mindestens zehn Personen hier im Blog verbindlich anmelden, damit sicher gestellt ist, dass genügend Leute da wären. Warum so öffentlich? Ganz einfach: wenn ich weiß, dass bestimmte Personen hingehen, habe ich eher Lust zu kommen. Außerdem wäre endlich eine Verbindlichkeit geschaffen.

    Dabei sollte jeder auch schreiben, ob er für eine, zwei oder drei Stunden da ist. Diese sicheren zehn Anmeldungen sollten bis zwei Wochen vorher fest stehen. Erst dann würde der termin für das Autorencafe über Pressemeldungen öffentlich bekannt gegeben werden und um weitere Anmeldungen gebeten. So lange diese Anmeldezahl nicht erreicht wäre, würde das Autorencafe eben nicht stattfinden!!! Es würde sowieso nur zwei oder drei Veranstaltungen im Jahr geben ….

    Ich würde auch einen Obulus von je einem Euro pro Kuchenstück und Getränk verlangen. Bisher habe ich den Kuchen immer selbst bezahlt, das würde ich ändern. Es bliebe jedem Teilnehmer offen, ob er einen Kuchen sponsern wollte… Wenn mindestens zehn Autoren und Schreibinteressierte da wären, würden eh zwei Kuchen gebraucht…

    Es geht mir um die Wertschätzung, die einem solchen Angebot entgegen gebracht werden sollte. Die „Geiz ist geil“-Mentalität oder „Alles umsonst“ möchte ich nicht unterstützen…
    Bei einer solchen Konzeption wäre alles abhängig vom Interesse und Engagement der Besucher…..Was meint Ihr dazu?

  11. wartharpa 2. April 2012 um 10:09

    PS.
    Der Reinerlös aus dem Autorencafe könnte für unser Buchprojekt verwendet werden.

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