Schreibrausch

Warendorfer Autorengruppe

world wide web: www.bastian-sick.de

Immer mal wieder entdecke ich im unendlichen world wide web interessante Seiten, die ich in unregelmäßigen Abständen hier vorstellen möchte.

Ein unerschöpflicher Quell sprachlichen und orthografischen Wissens, (da habe ich gerade schon überlegen müssen, ob es denn wirklich richtig geschrieben ist), und ein unentbehrlicher Ratgeber für alle Literaten: Bastian Sick. Autor der bekannten Bücher „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod„.

www.bastian-sick.de

Neben den amüsanten „Fundstücken“ bietet die Webseite auch ein mehrteiliges Quiz „Wie gut ist Ihr Deutsch“an. Unbedingt ausprobieren!!

Das mehrteilige Quiz "Wie gut ist Ihr Deutsch" ist ganz schön kniffelig!

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12 Antworten zu “world wide web: www.bastian-sick.de

  1. Jessica Mützky 5. März 2012 um 14:11

    Ich hatte immerhin 14 Punkte, was mir allerdings etwas zu wenig ist :-(

  2. Leo 5. März 2012 um 15:49

    13 Punkte. Ein paar von den Fragen hängen nun nicht wirklich mit Sprachkenntnis zusammen und sind eher zufälliges (wenn man böse wäre könnte man sagen unnützes) Wissen…

  3. wartharpa 5. März 2012 um 16:52

    17 Punkte :-( Dabei war ich mir bei einigen Fragen absolut sicher, richtig geantwortet zu haben. (Brutus war Cäsar wohlgesonnen) Da kann man mal sehen…
    Welche Fragen waren denn unützes Wissen? Da ist mir gar nichts aufgefallen…ich bin doch nicht blöd, oder???

    • Leo 5. März 2012 um 22:57

      Ich meinte zum Beispiel: Woher zum Kuckuck soll ich wissen was „jwd“ heißt? Beziehungsweise: Was bringt es mir für meinen Sprachgebrauch (denn darum geht es dem Herrn Sick ja eigentlich)?
      Ich habe heute alle 10 bisherigen Quizze durchgespielt und da tauchten ein paar solcher doch sehr speziellen Fragen auf.
      Ich glaube anbetracht der mir vorliegenden Beobachtungen übrigens nicht, dass du blöd bist, Dagmar, falls dich das in irgendeiner Form beruhigt ;-)

      • wartharpa 6. März 2012 um 10:25

        Hi Leo,
        das beruhigt mich ungemein *grins*
        Ich habe nur den ersten Teil des Quiz absolviert, kann also den Rest noch nicht beurteilen. Trotzdem glaube ich, dass umgangssprachliche Fragen wichtig sind, denn wenn ich nicht weiß, was die Leute mit z.B. jwd meinen, kann ich mit ebendiesen nicht verlässlich kommunizieren. Es ist m.E. durchaus nützlich sich auf allen Ebenen des sprachlichen Niveaus bewegen zu können. Gerade als Autor, der – allgemein gesprochen – den Leuten aus Maul schaut, sind diese Abkürzungen relevant. So wird eine Identifikation für den Leser geboten und eine bestimmte Atmosphäre erzeugt.
        Nun kannst Du natürlich sagen, auf dieses sprachliche Niveau möchte ich mich gar nicht herablassen. Zugegeben bei Deinem bevorzugten Genre High Fantasy ist das vielleicht nicht zwingend erforderlich. Stellt sich mir die Frage, wie Du einen ungezwungenen, besonders offenen (die Protas reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist) Dialog gestaltest, ohne auf umgangsprachliche

      • wartharpa 6. März 2012 um 10:29

        oder altersentsprechende Aussagen zurück zu greifen. Gerade ein spezifischer Sprachstil kann eine Figur deutlich charakterisieren.
        Was meint Ihr anderen? Muss man wissen, was jwd heißt?

  4. Gabi 5. März 2012 um 18:59

    Miniquiz:
    Das Quiz ist eine klasse/Klasse Idee.
    Hat Spaß gemacht, da mitzumachen/mit zu machen.

    Gabi

  5. schriftrausch 6. März 2012 um 17:20

    Mein Spiel von BS ist ja auch noch in der Freckenhorster Bücherei, da könnt ihr Euch dran austoben.

  6. TC 6. März 2012 um 22:48

    15 Punkte, hätte gern mehr gehabt, aber über jwd bin ich auch gestolpert (was hießn das gleich nochmal?) :). Generell Dagmar, um auf deine Frage einzugehen, bin auch ich der Meinung, daß es unnützes Wissen nicht gibt (wohl aber Fachchinesisch). Wie sonst sollte ich urteilen über Relevanz und/oder Irrtum. Letztlich muß ich dem Leser ja immer irgendwie erweiternd begegnen, etwas anbieten können, ja, ihn überraschen (jetzt dreh ich auf!!), überrumpeln sogar, man kann es auch überfahren nennen! Ihn auf Fährten locken, Neues zeigen, Welten nach denen er verlangt, ihm auch ungeahntes Wissen offenbaren. Und wenn dies heißt, daß er danach weiß, was jwd heißt (was hieß das noch gleich?) ;), gut.

  7. Leo 7. März 2012 um 16:05

    „bin auch ich der Meinung, daß es unnützes Wissen nicht gibt “ (TC)
    Das finde ich auch, ich habe es ja eigentlich auch „zufällig“ genannt – weil das meiner Meinung nach nichts mehr mit dem korrekten Gebrauch der deutschen Sprache zu tun hat. Diesen will Sick ja fördern, und nicht die Fähigkeit „sich auf allen Ebenen des sprachlichen Niveaus bewegen zu können“ (warthapa), was für Autoren natürlich – da stimme ich dir uneingeschränkt zu – eine wichtige Qualifikation ist. Nur richtet sich das Quiz nicht in erster Linie an diese.
    Mein Punkt war, dass diese Fragen an dem erklärten Ziel in ein paar Fällen vorbei gehen und das Ergebnis deshalb nicht vollständig wiedergeben kann, „wie gut unser Deutsch ist“.
    Wissen sammle ich übrigens schon alleine um des Wissens willen.

    • TC 8. März 2012 um 16:13

      Ja, Leo, genau das war auch mein erstes Gefühl dabei (jwd): wirkt aus dem Zusammenhang gerissen, wie eine Falle fast. Warscheinlich wär´s blöd für den Autor, wenn alle alles aus seinem Quiz wissen, dann wäre die Legitimation für seine Aktionen nicht mehr gegeben, Spitzbube, der. :)
      “ ich weiß, das ich nichts weiß“ sagte Sokrates und spricht aus, was wir bei uns im Studium den (mitunter gefährlichen) Schneeballeffekt nennen, der einem vor allem droht, wenn man im Netz recherchiert. Eine Antwort wirft weitere Fragen auf und wenn man sich am Ziel wähnt, erblickt man erst die ungeheure Fülle an Information. Ohne den roten Faden und verläßliche Quellen wird man überrollt.

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